SO 29.08. / 11-19 Uhr | am und im Oldenburger Hauptbahnhof
SO 29.08. / 19.30 Uhr | LzO-Zentrale Oldenburg
BAHNKLANG
Festival mit Neuer Musik im Rahmen von sounding D
Auf den STADTKLANG im September 2009 folgt am 28. und 29. August der BAHNKLANG als musikalisches Großereignis, veranstaltet von klangpol. Anlass ist das bundesweite Projekt sounding D des Netzwerks Neue Musik (www.sounding-d.net). In zweieinhalb Wochen Ende August/Anfang September besucht ein Zug voller Klang die fünfzehn Netzwerke in ganz Deutschland. klangpol feiert die Zugankunft bereits am Vorabend mit der »Nacht im August« in der Spedition Bremen. Wenn dann am 29. August der Zug am Oldenburger Hauptbahnhof eintrifft, verwandeln die Netzwerkpartner von klangpol den Bahnhof und sein Umfeld in einen Ort der Konzerte, Klanginstallationen und Performances. Und Abend schließlich geht es mit dem Oldenburgischen Staatsorchester in das Foyer der neuen LzO-Hauptverwaltung zum BAHNKALNG – Finale.
BAHNKLANG – Nacht im August
REM – Reihe Elektronischer Musik KONZERT 77
Die Bremer Reihe Elektronischer Musik eröffnet den BAHNKLANG mit der langen „Nacht im August": Das renommierte Bremer Ensemble „Lauter Blech und Freunde" bringt mit „...nach Paragraph 7..." Christoph Ogiermanns Lesart von Cornelius Cardews „Great Learning, Paragraph 7" zur Aufführung. Des weiteren spielen Liz Albie (Berlin) und Sons of God (Stockholm). Das Bremer Projekt Föten mit Flöten 2 ist mit Trash-Noise vertreten. Visuelles steuert Luc Fowler (London) bei. Ein filmisches Porträt von Cornelius Cardew: „Pilgrimage from Scattered Points".
BAHNKLANG – Tag am Bahnhof
Konzerte, Installationen und Performances
Schlagwerk Nordwest, das oh ton-ensemble, das Atelier Neue Musik der HfK Bremen und die Reihe Elektronischer Musik verwandeln den Oldenburger Hauptbahnhof in eine Klangschleuse. Acht Stunden lang gestalten Musiker mit akustischen und verstärkten Instrumenten sowie verschiedenste elektronische Klangquellen ein Klangband, das die Bahnsteige über die Eingangshalle des Hauptbahnhofs mit Oldenburger Innenstadt verbindet. In der Schalterhalle gibt es die Möglichkeit die Schwerhörendensimulatoren vom Haus des Hörens, während Konzerte, Performances und Installationen den BAHNKLANG in die Stadt tragen.
Ausgehend vom Zug startet ein Workshop zur Klangerkundung des Bahnhofsumfelds und es ist möglich an 15 Klangorten eine SoundMap Oldenburgs zu erfahren – mit dem Fahrrad. Um 13 und 17 Uhr gibt es jeweils eine geführte Fahrradtour entlang der Oldenburger Soundmap.
Am Julius-Mosen-Platz präsentiert das Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Paul DeMarinis Installation „RainDance" und das Glockenspiel am Alten Rathaus bringt Ali Gorjis als Auftragswerk entstandene Komposition „verfloch - ten; das Oldenburglie d" zur Uraufführung.
Um 12 und 15 Uhr präsentiert das Atelier Blauschimmel gemeinsam mit Studierenden der Universität und Musikerinnen und Musikern des Oldenburgischen Staatsorchester Auszüge aus ihrem Programm „United O".
Und ab 16 Uhr kommt es in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg zur deutschen Erstaufführung von „SURROUND", einem Teil des experimentellen Chorprojekts „The17" des schottischen Künstlers Bill Drummond: 100 Performer bilden einen Kreis von 5 Kilometern Umfang und lassen ausgehend vom Hauptbahnhof Tonfolgen durch die Oldenburger Innenstadt kreisen!
BAHNKLANG – Finale
Abschlusskonzert
Im Abschlusskonzert des BAHNKLANG spielt das Oldenburgische Staatsorchester. Unter der Leitung von Thomas Dorsch erklingen Anton Weberns fünf Sätze für Streichquartett op. 5 in der Fassung für Streichorchester und die Orchestervariationen op. 30 sowie „Autoritratto nella notte" von Salvatore Sciarrino und Pierre Boulez’ „Domaines". Aufführungsort ist die Eingangshalle des neuen Hauptgebäudes der Landessparkasse zu Oldenburg direkt hinter dem Oldenburger Hauptbahnhof. Als Solistin ist Antonia Lorenz zu erleben, die Soloklarinettistin des Oldenburgischen Staatsorchesters.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Landessparkasse zu Oldenburg.
















