Haus für Medienkunst Oldenburg
Das Haus für Medienkunst ist ein Ort, an dem zeitgenössische Medienkunst ausgestellt und diskutiert wird, wie ein Kanal, durch den Informationen über Kunst, Gesellschaft und neue Medien fließen.
In einem regelmäßig wechselnden Ausstellungsprogramm werden innovative und experimentelle Positionen der internationalen Gegenwartskunst gezeigt. Präsentationen, Künstlergespräche und Workshops fördern den öffentlichen Diskurs über zeitgenössische Kunst und ihr Verhältnis zu der gesellschaftlichen Realität, in der sie entsteht.
Das internationale Stipendienprogramm für Medienkunst der Stiftung Niedersachsen am Haus für Medienkunst ermöglicht jährlich die Realisierung von drei neuen künstlerischen Projekten.
Das im Jahr 2000 gegründete Haus (damals unter dem Namen Edith-Russ-Haus für Medienkunst) ist eine Einrichtung der Stadt Oldenburg.
Im Rahmen der von klangpol veranstalteten LANGEN NACHT DER MUSIK findet jedes Jahr im Haus oder auf der Wiese vor dem Haus für Medienkunst eine musikalische Performance statt, so wie 2017 Zorka Wollnys »Unmögliche Oper« mit zahlreichen Beteiligten aus Oldenburg (s. Fotos). Weitere musikalische Beiträge im Rahmen der klangpol-Netzwerkpartnerschaft kamen unter anderem von: Tarek Atoui (Beirut/Paris), Noah Berrie (New York), Jessica Ecomane (Berlin), William Engelen (Berlin/Venlo), Mikhail Karikis (Lissabon/London), Klasse Jan Klug (Groningen), Jennifer Walshe (London/Oxford) und vielen anderen mehr.
Haus für Medienkunst
Ansprechpartner: Marcel Schwierin