klangpol Programm

Auf unserer Programmseite finden Sie alle kommenden Veranstaltungstermine von klangpol und seiner Netzwerkpartner-Partner. Eine Übersicht über aktuell verfügbare Online-Angebote finden Sie hier. 

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FR 22. Juli / 20 Uhr / Theater Wrede+, Klävemannstr. 16, Oldenburg

An Index Of Metals

Eine Video-Oper von Fausto Romitelli

Wie kein anderer vermischt Fausto Romitelli die psychedelische Rockmusik der 70er Jahre mit moderner Klassik zu einer ganz eigenen Klangsprache und Ästhetik. Die spektralen Einflüsse seines Musikschaffens maßgeblich beeinflußt durch seine Lehrer Hughes Dufourt und Gérard Grisey kommen hier ebenso zur Geltung wie seine Liebe zur psychedelischen Rockmusik. In »An Index of Metals«, seiner Video-Oper für Sopran, Ensemble, Multiprojektion und Elektronik verzichtet Romitelli auf eine theatralische Inszenierung zugunsten Pachinis fulminanten Videoprojektionen – fantastischen, plasma-ähnlichen Konstrukten, Formen und realistischen »trashigen« Bildsequenzen, die die Musik paraphrasieren und konterkarieren. 2004 verstarb Romitelli an einem Krebsleiden und somit gehört diese Oper zu den letzten Werken vor seinem Tod.

 

Fausto Romitelli (19632004): »An Index of Metals« (2003), Videooper für Sopran, Ensemble, Surround-Tape und 3 Projektionen

Text: Kenka Lèkovich, Video: Paolo Pachini, Léonardo Romoli

 

oh ton-Ensemble

Delphine Roche (Flöte), Benjamin Fischer (Oboe), Andrea Nagy (Klarinette), Paul Hübner (Trompete), Jan Böhme (Posaune), William Overcash (Violine), Sofia von Atzingen (Viola), Elio Herrera (Violoncello), Roman Rofalski (Klavier, Synthesizer), Steffen Ahrens (Gitarre), John Eckhard (E-Bass), Sirje Aleksandra Viise (Sopran)

 

Bernd Schultheis (Klangregie), Michael Pattmann (Video, Cueman), Daniel Engel (Tontechnik), Ekkehard Windrich (Dirigat)

 
Eintritt: 12 € / erm. 8 € / Schüler*innen und Studierende frei

Infos: info@ohton.de

 

Eine Veranstaltung von oh ton – Förderung aktueller Musik e.V., gefördert von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest, mit freundlicher Unterstützung durch die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Neustart Kultur, NDR – Musikförderung in Niedersachsen sowie die Stadt Oldenburg


Der Bassist und Klangkünstler John Eckhardt und der Gitarrist Steffen Ahrens spielen ein Duo-Konzert mit Werken von Sam Pluta, Steve Reich, Hanan Hadzijc und John Eckhardt. Darüber hinaus werden Improvisationen der beiden Musiker zu Gehör gebracht. Die beiden Musiker werden das Konzert moderieren und die Zuhörer:innen auf eine Entdeckungsreise in neue Klangwelten führen. Unter anderem werden sie über ihre Musik, ihren künstlerischen Ansatz und ihr Verhältnis zur Improvisation und Komposition sprechen und so bereichernde Einblicke in ihr Musikschaffen geben.

 

Mitwirkende: John Eckart (E-Bass), Steffen Ahrens (E-Gitarre)

 

Eintritt frei

Infos: https://ohton.de, https://www.kultursommer-oldenburg.de

 

Eine Veranstaltung von oh ton e.V. Förderung aktueller Musik im Rahmen von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatstheater und der Kulturetage Oldenburg. Die oh ton-Konzerte im Oldenburger Kultursommer 2022 werden von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest gefördert


Das Bremer Schlagzeug Ensemble unter der künstlerischen Leitung von Olaf Tzschoppe spielt Klangkaskaden und Kettenreaktion in vielfach perkussiver Dimension. Zu Gehör kommen sechs Kompositionen, die zwischen 2019 und 2022 entstanden sind und vom Ensemble uraufgeführt wurden. Dabei gibt das Ensemble Einblick in die eigene Arbeit.

 

Programm

Benjamin Lang (*1976): »Old Man of Hoy« (2022)

Zsigmond Szathmáry (*1939): »Klang-Bilder« (2019)

Eckart Beinke (*1956): »4 times snare« (2021)

Volker Freidel (*1960): »SpielU(h)rZeiten« (2022)

Volker Freidel (*1960): »Kettenreaktionen« (2022)

Jehan Ariste Alain (1911-1940) / Olaf Tzschoppe: »Ce qu'Alain ferait!« (1922/2022)

 

Bremer Schlagzeugensemble: Hsin Lee, Aaron Schröder, Kagan Ali Söylerkaya, Olaf Tzschoppe

 

Eintritt frei

Infos: https://www.kultursommer-oldenburg.de, https://ohton.de

 

Eine Veranstaltung von oh ton e.V. Förderung aktueller Musik im Rahmen von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest in Zusammenarbeit mit dem Oldenburgischen Staatstheater und der Kulturetage Oldenburg. Die oh ton-Konzerte im Oldenburger Kultursommer 2022 werden von klangpol – Netzwerk Neue Musik Nordwest gefördert.


SA 17. September / 18 Uhr / Werdersee, Bremen (Treffpunkt 17:45 Uhr, Peter-Zadek-Platz, Bremen)

Katrin Hylla - Bootsballett mit Blechmusik

Performance auf dem Werdersee

Eine Gruppe Stand-up-Paddler:innen gleitet über die Wasseroberfläche, ein Ruderboot voll Nasenflötist:innen kreuzt ihre Bahn. Gerade kommt im Sechser eine Trompete vorgefahren, da tuckert gemächlich eine Tuba im Schlauchboot ins Bild. Zur Neu-Eröffnung der Schwankhalle bespielen wir die schönste Bühne Bremens – den Werdersee. Nachbar:innen, private Paddler:innen, ein Ruderbootverein, begeisterte Trompeter:innen und andere Musiker:innen haben sich zusammengefunden, um das noch völlig unbekannte Genre des Bootsballetts zu erfinden. Unter der Regie von Katrin Hylla, die Teil des neuen Leitungsteams der Schwankhalle ist, entsteht eine Choreographie für Boote, Paddel, Arme, Beine, Trompeten, Posaunen und Nasenflöten. Natürlich auf dem Wasser.

Konzept & Regie: Katrin Hylla
Musikalische Leitung & Komposition: Mareike Hube und Ole Wulfers
Performance: Mitglieder des Bremer Sportclub BSC, Katrin Wulfers, Axel Wulfers, Carlotta Zimmer, Kathrin Schmidt-Bäumler, Jan Hollander, Steffi Klotz, Marion Bösen, Jakobus Durstewitz, Uta Krause, Nachbar:innen und Musiker:innen aus Bremen
Produktionsleitung: Sofie Ruffing

Dauer: 45 Min.
Eintritt frei
Infos: https://schwankhalle.de/

Eine Veranstaltung der Schwankhalle Bremen, gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Mit herzlichem Dank an den Bremer Sportclub BSC, besonders Martin Mensch und Theresa Kiunke.


SA 17. und So 18. September / 19 Uhr / Peter-Zadek-Platz, Bremen

Ole Hübner - Ja, ich bin da im Shantychor

Ein Abend für Shantychor mit Shantychor über Shantychor

Komponist Ole Hübner – mit Shanties, Seeleuten und Containerschiffen unter anderem in Bremerhaven aufgewachsen – folgt seiner Faszination für maritime Kultur zwischen Seefahrerromantik und globalisierter Wirklichkeit. Gemeinsam mit dem Neustädter Shanty-Chor untersucht er das soziale Gefüge des Chors, das wie kaum etwas anderes das Spannungsfeld zwischen Individuum und Masse zu bebildern und auszuhalten scheint. In lebenden Soundscapes verschmilzt der Chor zu einem einzigen Geräusch-Organismus. Im Kontrast dazu stehen die individuellen Lebensgeschichten seiner Mitglieder, die während des zweijährigen Entstehungsprozesses protokolliert wurden. Das Ergebnis ist ein sehr persönliches Portrait des Shantychors aus unmittelbarer Nachbarschaft der Schwankhalle – und eine Liebeserklärung an das Meer. »Ja, ich bin da im Shantychor!« resultiert aus einer Zusammenarbeit zwischen Ole Hübner und dem Neustädter Shanty Chor, die im Rahmen des Bremer Komponistenpreises 2020 des Landesmusikrats Bremen zustande kam.

Konzept & Komposition: Ole Hübner
Mit Texten aus Interviews mit Mitgliedern des Neustädter Shanty-Chors
Neustädter Shanty-Chor e.V., Leitung: Coco Joura

 

Dauer: 30 Min.
Eintritt frei
Infos: https://schwankhalle.de/

Eine Veranstaltung der Schwankhalle Bremen, beauftragt im Rahmen des Bremer Komponistenpreises 2020 durch den Landesmusikrat Bremen e.V., mit freundlicher Unterstützung durch den Senator für Kultur Bremen


SA 17. und So 18. September / 20 Uhr / Schwankhalle, Bremen

Daniel Dominigues Teruel - LOVESONG

Musiktheater

Nationalhymnen sind der Nation gewidmete Liebeslieder, Volkshymnen und blutige Kriegslieder. Sie erzählen von einer romantischen Liebe, die immer auch das Blutvergießen der Anderen bedeutet. Und zwar derjenigen, die nicht Teil dieser »Schicksalsgemeinschaft« sind. Heute wirken Nationalhymnen wie Relikte aus dem europäischen 18. und 19. Jahrhundert. In Deutschland ist etwas faul daran – denn die Melodie der deutschen Nationalhymne ist untrennbar mit dem NS-Regime verbunden. So schwingt die Geschichte mit jedem Singen der Hymne als auditives Trauma mit.
Das Musiktheater »LOVESONG« dekonstruiert die deutsche Nationalhymne als akustisches Denkmal, verschiebt es harmonisch, überlagert und verwebt es mit zeitgenössischer Pop-Musik, Barockposaunen und elektronischen Gesängen. Ein Abend, der Pathos wagt und die Hymne dabei so weit auseinandernimmt, bis dumpfe Ergriffenheit keine Chance mehr hat.

»Ein musikalisch-choreographisches Spiel um Identifikation und Aneignung (...). LOVESONG reflektiert (…) die seltsame Konstellation aus offener Gesellschaft plus Postnazismus, mit der wir so selbstverständlich leben.« (Cornelia Fiedler, nachtkritik.de)

 

Solidarisches Preissystem: 7 / 10 / 14 / 3 € Bremen Pass & Kultursemesterticket
Infos: https://schwankhalle.de/

Eine Veranstaltung der Schwankhalle Bremen, produziert von Daniel Dominguez Teruel in Koproduktion mit dem Hauptsache Frei Festival Hamburg, gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds für Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Rudolf Augstein Stiftung und die Wiederaufnahme- und Gastspielförderung des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.


Aufgrund der derzeitigen Situation veröffentlichen wir das klangpol-Programm der nächsten Monate unter Vorbehalt. Über mögliche Änderungen, Verschiebungen oder Ausfälle informieren wir Sie an dieser Stelle sowie über unseren Newsletter. Es gelten die aktuellen Hygiene-Bedingungen. Bitte informieren Sie sich auf den Seiten der Veranstalter.